Alexander Calder. Minimal / Maximal

Staatliche Museen zu Berlin

Nach sechsjähriger Sanierung von Ludwig Mies van der Rohes „Tempels der Moderne“, eröffnet die Neue Nationalgalerie 2021 wieder ihre Türen. Die erste Ausstellung Minimal / Maximal im sanierten Obergeschoss widmete sich dem amerikanischen Künstler Alexander Calder. Ta-Trung durfte den zweisprachigen Ausstellungskatalog zur Ausstellung gestalten. Der Raum wird in Alexander Calders Arbeiten zur Bühne. Er spielt mit Körperlichkeit und Leere. Dieses Spiel hat Ta-Trung in das Layout des Buches übertragen. Der Text läuft nicht strikt von oben nach unten. Die Spalten beginnen auf unterschiedlichen Höhen, laufen über mehrere Spalten und wandern horizontal über die Seite. Auch das optische Gewicht , die Menge des Inhalts, variiert bewusst zwischen den Seiten. Abbildungen haben keine festen Positionen oder Größen. Ähnlich wie Calders Mobiles, stellt jede Seite ein Arrangement verschiedener Formen dar. Die Buchkanten sind offen und geben Einblick in das Innere. Das freigelegte Material bezieht sich auf die Rohheit in Calders Werk.

Alexander Calder spielt in seinen Arbeiten mit Körperlichkeit und Leere. Dabei reicht der Kontrast von minimalen, kleinen, federleichten und zarten Objekten bis zu maximalen, raumgreifenden und mehrere Tonnen schweren Arbeiten.

Der Ausstellungskatalog gibt auf 176 Seiten einen visuellen und schriftlichen Einblick in das Œuvre von Alexander Calder.