In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen (2025)
Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte
Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus ist eine gesellschaftliche Verantwortung, die mit dem Verschwinden der letzten Zeitzeug:innen vor einer grundlegenden Herausforderung steht. Die direkte Begegnung mit Überlebenden war stets ein besonders wirkungsvolles Mittel, um das Unrecht und die Gewalt der NS-Zeit nachvollziehbar zu machen. Das bundesweite Pilotprojekt „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ setzte genau hier an und zeigte, wie durch digitale Innovationen und mithilfe von Virtual Reality Zeitzeug:innengespräche nachhaltig bewahrt werden können. Von Mai bis September 2025 tourte das Projekt mit einem mobilen Ausstellungstruck durch acht Städte in Deutschland. Ta-Trung konzipierte und entwickelte das Erscheinungsbild, den visuellen Auftritt der Ausstellung und korrespondierende Kommunikationsmittel.
Markante Schlagwörter bildeten erneut die Grundlage für das Key Visual und wurden in eine dynamisch visuelle Sprache überführt. Typografie wurde zum Bild – die daraus entstandene kartografische Darstellung wurde konsequent über alle Touchpoints hinweg ausgespielt.