35 Jahre East Side Gallery

Stiftung Berliner Mauer

Vor 35 Jahren entstand, nur wenige Monate nach dem Fall der Berliner Mauer, die längste Open-Air-Galerie der Welt. Im Sommer 1990 bemalten 118 Künstler:innen aus 21 Ländern die Berliner Mauer mit ihren Bildern. Am 28. September wurde die East Side Gallery offiziell eröffnet. Die Werke sind Erinnerungen an das Leben im geteilten Deutschland, Kommentare zum Umbruch und Botschaften für eine Zukunft in Freiheit im vereinten Europa. Heute gilt die East Side Gallery als Symbol für die friedliche Überwindung der Teilung Europas und zieht Besucher:innen aus aller Welt an. Zum Jahrestag organisierte die Stiftung Berliner Mauer ein Sonderprogramm mit Diskussionen und Werkstattgesprächen und Führungen mit beteiligten Künstler:innen an der East Side Gallery und einer Sonderausstellung an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Ta-Trung gestaltete für diesen Anlass die Kampagne sowie die Ausstellung.

Ta-Trung brachte das Logo in den dreidimensionalen Raum und projizierte Aufnahmen aus 35 Jahren East Side Gallery auf die stilisierten Mauerelemente. So wurde die Bildmarke der Stiftung zur Bühne für fotografische Inhalte und zugleich zum Key Visual des Sonderprogramms und der Ausstellung.

Ausstellung

Fundstücke aus den Archiven der Künstler:innen, Dokumentationen und Fotografien zeigten auf schwebenden, leicht geneigten Schildkörpern, wie sich die Mauerbilder seit 1990 verändert haben: Vom Original über Zerstörungen und Restaurierungen bis hin zu Kopien oder Neuinterpretationen.

An der Fensterscheibe des Besuchszentrums bleibt eine „Hall of Fame“, auf der die Mauerkünstler:innen ihre Signaturen hinterlassen können.